Plüschies auf Tour

Motorradfahren mit Plüschies und ihren Menschen

Manche von uns Plüschies haben das Glück, bei Menschen mit einem Motorrad zu wohnen. Wenn unsere Menschen uns dann noch auf ihrem Motorrad mitnehmen, sehen wir Orte und Sehenswürdigkeiten, die wir alleine nicht erreichen könnten.

MonaMöwe (@strickdings) ist mit ihrem Menschen Toddy (@ToddySah) unterwegs.

Ra–bäääh (@fensterbanknoe1) fährt mit seinem Menschen schöne große Touren.

Warm und kuschelig werden wir in Jackentaschen oder (Tank)Rucksäcken mitgenommen, je noch Körpergröße.
Während der eigentlichen Fahrt sehen wir nicht besonders viel, was aber unserer eigenen Sicherheit dient, um nicht während der Fahrt vom Bike zu plumpsen.
Mit Keksen oder Schoki vertreiben wir uns die Fahrzeit in den Taschen.

Am Ziel angekommen werden wir raus geholt und natürlich sofort fotografiert. Meist vor einem schönen Hintergrund.
Ab und zu sehen uns dabei fremde Menschen zu, die alle immer sehr freundlich lächeln.

Danach kommt einer der schönsten Teile unserer Ausflüge. Wir gehen mit unseren Menschen etwas leckeres Essen. Pizza, Pommes und Eis sind unsere Favoriten.

Ra–bäääh war sogar schon mehrer Tage mit seinem Menschen unterwegs und durfte in kuscheligen Hotelbetten übernachten und im Hotel #FrühstückmitEi und Schoki essen.Die ganz große Stadt, die er besucht hat, hat einen großen Fernsehturm und ein großes Brandenburger Tor.

Auch eine große Burg, die nach ihm benannt, wurde war ein tolles Ausflugsziel.

Mona macht mit ihrem Menschen zur Zeit nur Kurzausflüge in der nähren Umgebung.

Da gibt es aber auch immer spannendes zu entdecken, da Mona direkt am Nordostseekanal lebt. Der Kanal ist die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt.

Bis zur Elbe und zur Nordsee sind es nur ein paar Kilometer.

Wie es sich für eine richtige Möwe geziemt, liebt Mona Schiffe in allen Größen und ist oft dabei, wenn ihr Mensch Schiffe fotografiert.

Wenn das Wetter wieder etwas besser wird, werden wir bestimmt wieder tolle Motorradtouren mit unseren Menschen machen. Wer uns bei Twitter folgt, wird unsere kurzen Berichte und Fotos davon sehen können.

Falls einer von euch auch mit dem Motorrad unterwegs ist, kann sich gerne den „Plushy Bikers International“ anschließen.

Viele Grüße von Eurer MonaMöwe

Wald heißt auf Maltesisch „Foresti“… 

Neulich sagte jemand zu mir, dass er nie in Malta leben könnte weil hier alles nur blau und gelb ist, aber nie grün. Leute, das stimmt so nicht!

Spätestens im Oktober werden die Inseln grün. (Funfact 15) Mit der Regenzeit erwachen die wilden Pflanzen und überziehen Malta mit einem grünen Teppich, der bis in den Mai des nächsten Jahres erhalten bleibt. Erst dann fängt die Sonne an, alles zu trocknen. Es sind also mindestens 8 grüne Monate im Jahr, nahezu genauso viele wie in Mitteleuropa; nur eben die anderen. Während der Grünen Zeit beginnt es auch nach und nach zu blühen. Dabei dominiert gelb, aber man kann auch vereinzelt lilafarbene Blüten bewundern.

Vor der Besiedelung durch den Menschen war Malta (Funfact 16)voll mit Bäumen, quasi ein riesiger Wald. Leider holzten schon die Menschen der Jungsteinzeit hier einiges ab und die Phönizier kamen extra her um Holz zu holen. So begibt es sich dass heutzutage nur noch 25 Steineichen, die ca. 1000 Jahre alt sind, verteilt auf vier Standorte auf der Insel existieren. Dazu kommt allerdings noch der älteste Carob Tree, den ich mir mal am Xemxija Trail angesehen habe.

Trotzdem hat Malta einen Wald: (Funfact 17) Die Buskett Woods. Dieser Wald wurde von den Rittern als Jagdgebiet angelegt und in den 200 Jahren der Ordensherrschaft über Malta ständig erweitert. Man findet dort heute noch Steineichen, Aleppo-Kiefern, Johannisbrot- und Olivenbäume. Der Wald wird durch ein natürliches Tal geteilt. Dort hinein hat Großmeister de Verdala eine Zitrusplantage anlegen lassen, die sich bis hinauf vor die Tore seines 1568 fertiggestellten Verdala Palace erstreckt. Früher wurde die maltesische Bevölkerung um die Weihnachtszeit aus der Zitrusplantage beschenkt. Heute holt sich so mancher die Früchte einfach selbst.

Der Verdala Palace ist die Sommerresidenz des maltesischen Präsidenten. Hier kann er im Sommer immer auf das üppige Grün der Buskett Woods and Gardens blicken.

Der Palast diente auch in der ersten Staffel vom Games of Thrones als Drehort für einen Palast in der fiktiven Stadt Pentos

(Funfact 18) Den Rest des Jahres residiert der maltesische Staatspräsident im San Anton Palace, der eigentlich als Sommerresidenz für den Großmeister de Paule erbaut wurde.

Auch dort gibt es einen riesigen Garten, dessen öffentlichen Teil 1882 für die Bevölkerung frei gegeben wurde. In den San Anton Gardens befinden sich die verschiedensten Bäume, Kakteen, immer wieder andere Blumen, einige Skulpturen und allerlei Teiche und Springbrunnen. Darin leben nicht nur Schwäne und Enten, sondern auch die größte Turtle Kolonie, die ich hier gefunden haben… allein das ist allerdings eine eigene ganze Geschichte wert.

Bis dahin, Euer BigTurtler 🐢